Mar 16, 2022
Meditationsmusik: Wie sie wirkt und welche Voraussetzungen eine gute Yoga-Playlist erfüllen muss, erfährst Du im Blog.
Einmal tief durchatmen und schon fühlt man sich entspannter? Hinter dieser Annahme steckt wesentlich mehr als Du vielleicht denkst. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine ruhigere Atmung den Puls senkt und dafür sorgt, dass wir weniger akuten Stress empfinden.
Besonders interessant hierbei ist, dass Musik diesen Effekt verstärken kann. Denn gleichmäßige, ruhige Musik lässt unsere Atemfrequenz sinken und hat eine harmonische Wirkung – im wahrsten Sinne des Wortes.
Laute Musik mit schnellen Tempi-Wechsel wiederum bewirkt genau das Gegenteil: Diese anregende Wirkung leistet uns beispielsweise beim Laufen hervorragende Dienste, in dem sie uns pusht. Mit der richtigen Playlist kannst Du also Deine Workouts perfekt ergänzen.
Damit Du deine Yoga- und Meditations-Sessions mit der richtigen Musik ausgiebig zum Entspannen und Runterkommen nutzen kannst, haben wir Dir einige Tipps und Informationen zusammengestellt. Mit unseren Anregungen findest Du die passenden Klänge, die Dich zur Ruhe kommen lassen.
Inzwischen gibt es einige wissenschaftliche Studien, die untersucht haben, welche Wirkung Musik auf den Hörer ausübt. Es hat sich gezeigt, dass es wichtig ist, ob uns die Musik gefällt.
Wenn die Chillout-Musik in einer Bar beispielsweise positiv belegte Erinnerungen an den schönen Wellness-Urlaub auf Ibiza hervorruft, ist das optimal. Erinnert Dich die Musik hingegen an einen Meditations-Kurs, in dem du immer wieder deine geschwätzige Matten-Nachbarin triffst, wirst Du bei dieser Musik keinesfalls entspannen können.
Falls Dich die Musik anspricht, ist also schon viel gewonnen. Das ist aber nicht alles: Die „Zusammensetzung“ der Musik bestimmt den Erfolg Deiner Ruhe-Session. Was das bedeutet? Es wird Dich wohl nicht wundern, wenn wir Dir sagen, dass der Rhythmus Einfluss auf Deinen Herzschlag hat. Während Dich schnelle Hip-Hop-Musik beim Joggen in Fahrt bringt und Deine Leistung steigert, bringen Dich sanftere Töne runter und verlangsamen Deinen Herzschlag.
Für eine gelassene Yoga-Stunde solltest Du Dich also für ein möglichst langsames Rhythmus entscheiden und auf Gesang verzichten. Der lenkt nur ab und hindert Deinen Körper und Dein Gehirn daran, völlig abzuschalten.
Übrigens: Wissenschaftler haben sich daran gemacht, eine Liste mit den beruhigendsten Songs aller Zeiten zu erstellen. Du findest den Link zur Spotify-Playlist weiter unten in diesem Beitrag.
Wenn es um beruhigende Musik geht, werden oftmals die sogenannten Solfeggio-Frequenzen erwähnt. Diesen Frequenzen wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt, da sie Zellen und Organe als Resonanzkörper nutzen, wodurch sich die Töne im gesamten Körper ausbreiten.
Die Töne an sich entfalten ihren positiven Einfluss auf das eigene Körpergefühl und den mentalen Load dadurch, dass sie entspannend und ausgleichend wirken: Atmung, Herzschlag und Nervensystem werden in Einklang gebracht.
Insbesondere bei Playlists mit Stücken, die als Yoga- und Meditationsmusik genutzt werden, finden sich daher besonders viele Kompositionen, die auf die Solfeggio-Frequenzen zurückgreifen. Offenbar sind es die perfekten Vibes, um zur inneren Mitte zu finden.
Ob Du absolute Stille bevorzugst oder Dich in Begleitung von gelassener Meditationsmusik auf die Suche nach innerer Balance machst, ist allein Deine Entscheidung. Letztendlich ist es immer eine Frage der persönlichen Vorlieben und der tagesaktuellen Stimmung, in der Du Dich befindest. Gerade beim Yoga kann es also einen enormen Unterschied machen, wie Deine Auszeit vom Alltag mental und physisch auf Dich wirkt.
Du wünschst Dir ein wenig Unterstützung bei Deiner Entscheidung für die heutige Yoga Session? Dann führe Dir die Vorteile vor Augen, die Yoga mit Musik bietet, und lass schließlich Deine Intuition entscheiden:
Playlists, die speziell auf Yoga- und Meditationsmusik ausgerichtet sind, gibt es in beliebten Portalen wie Spotify einige. Sowohl erfahrene Yogis als auch Menschen, die auf der Suche nach ruhiger Musik zum Entspannen sind, haben sich hier ihre bevorzugten Musikstücke zusammengesucht. Auch wir von Luviyo haben unsere Favoriten für Dich gesammelt.
Stell Dir am besten eine eigene Playlist zusammen, die Du für Deine Tiefenentspannung nutzt. Hier kannst Du Dich vollkommen auf Dein Bauchgefühl verlassen. Stöbere in einigen vorgefertigten Playlists, mach Dich mit einigen Künstlern vertraut und suche Dir die Songs aus, die Dich richtig in den Flow bringen. Wirf mal einen Blick auf unsere Empfehlungen:
Auch diese beiden Meditations-Podcasts solltest Du Dir mal anhören. Hier findest Du hervorragende Impulse rund um die Ausgestaltung Deiner zukünftigen Yoga-Mantren und Asanas. Die Podcaster geben zudem konkrete Tipps und Hilfestellungen für Deine Meditationen - beinahe wie in einem Workshop zum Hören:
Nutze unsere Tipps, um Dir ganz unkompliziert die Musik zusammenzustellen, die Dich in die richtige Stimmung für eine ausgiebige Entspannungs-Session versetzen. Lass Dich von den zahlreichen Playlists und Podcasts auf Spotify inspirieren und höre immer auf Dein Bauchgefühl, dann findest Du genau die Inhalte, die Dich bestmöglich unterstützen.