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Hot Yoga: Tropische Temperaturen und schweißtreibende Asanas

Dec 08, 2019

Hot Yoga bringt dich garantiert ins Schwitzen – LUVIYO

Der Winter steht vor der Tür. Es ist kalt, ungemütlich und du verkriechst dich unter deiner Decke wie eine Schnecke in ihrem Haus. Du denkst an den letzten Bali Trip zurück und erinnerst dich, wie sehr du die Yogastunden bei angenehmen 28 Grad genossen hast. Dein Körper hat sich butterweich angefühlt, flexibel und bereit für neue Asanas.

Der Einzug der kalten Jahreszeit löst nun das genaue Gegenteil in dir aus, du fühlst dich steif und unbeweglich. Und das soll jetzt bis zum Frühling so bleiben? Don’t Panic, wir haben eine Lösung für dich. Mit Hot Yoga kannst du auch im Winter in tropische Temperaturen flüchten.

Was ist Hot Yoga?

Yoga, das dich auftauen lässt.

Hot Yoga ist ein Überbegriff für bestimmte Yogastile, die man in einem beheizten Raum ausführt. Oft ist es ein fließender Vinyasa-Übungsstil, mit einer Reihe miteinander verbundener Posen. Je nach Yogastil und Studio wird der Raum auf einer Temperatur von 35 bis 40 Grad Celsius gehalten.

Wenn du diese schweißtreibende Art des Yoga noch nie ausprobiert hast, mag es auf den ersten Blick ein bisschen überwältigend wirken. Immerhin kann Yoga allein deinen Körper schon an seine Grenzen bringen. Stellt man sich das Ganze dann noch unter Saunatemperaturen vor, kann man schnell zu dem Schluss kommen, dass es den Körper möglicherweise überlasten kann.

Hot Yoga kann tatsächlich sehr intensiv und kräfteraubend sein, mit der richtigen Vorbereitung jedoch ein wunderbar wärmendes Mittel gegen die besonders ungemütlichen Tage des Jahres. Dieser Beitrag soll dir helfen, dich auf deine erste oder nächste Hot Yoga-Einheit vorzubereiten, um einer körperlichen Erschöpfung vorzubeugen.

Was ist der Unterschied zwischen Bikram Yoga und Hot Yoga?

Die Vielfalt des Hot Yoga – LUVIYO

Wahrscheinlich hast du schon einmal von Bikram Yoga gehört und fragst dich nun, was der Unterschied zum heißen Yoga ist. Hot Yoga hat seinen Ursprung in den 1970er Jahren, als der indische Yogi Bikram Choudhury zum ersten Mal Heizgeräte in seinem Yogaraum einsetzte. Choudry entwickelte sein Experiment weiter und legte sich schließlich auf 40 Grad Celsius bei 40 Prozent Luftfeuchtigkeit fest. Heute ist die sogenannte Bikram-Methode ein weitverbreiteter Yogastil. Bikram ist eine Reihe von 26 Körperhaltungen und zwei Atemübungen, die in jeder Stunde in der gleichen Reihenfolge ausgeführt werden.

Während Hot Yoga sich auf jeden Yoga-Kurs bezieht, der in einem beheizten Raum durchgeführt wird, ist Bikram die Hot Yoga Ursprungsform. Mit anderen Worten, Bikram Yoga findet immer in einem beheizten Raum statt, aber nicht jeder Hot Yoga-Kurs ist Bikram.

Weitere Formen des Hot Yoga sind:

Baptiste Power Vinyasa Yoga

Benannt nach seinem Begründer ist das Baptiste Power Vinyasa Yoga, auch bekannt als Baptiste Yoga oder Baptiste Power Yoga, eine Mischung aus verschiedenen Stilen, darunter Bikram, Iyengar und Ashtanga. Jede Yogastunde ist dabei anders aufgebaut. Yogis werden ermutigt, bei den Asanas ihren eigenen Wünschen zu folgen. Die Raumtemperatur für die Yoga-Kurse von Baptiste liegt normalerweise bei 32 Grad.

Moksha oder Modo Yoga

Obwohl es in Kanada als Moksha Yoga bekannt ist, wird es im Rest der Welt meist Modo Yoga genannt. Moksha-Kurse dauern 90 Minuten und beginnen mit einer Entspannungspose, um den Geist zu zentrieren. Im Gegensatz zum Bikram Yoga, folgt Moksha keinem Skript. Beim Moksha Yoga geht es außerdem um mehr als nur um Bewegung. Jedes Moksha Yoga-Studio ist sich seiner sozialen und nachhaltigen Verantwortung bewusst. Das bedeutet, dass ein Teil der Einnahmen Organisationen zugutekommen, die sich für Nachhaltigkeit, ganzheitliche Gesundheit und Menschenrechte einsetzen.

Hot Yin Yoga

Hot Yin ist ein zutiefst entspannender Yoga-Kurs, der in einem wohlig warmen Raum durchgeführt wird. Yin-Körperhaltungen fördern die Durchblutung der Gelenke, um die Beweglichkeit und Flexibilität, sowie den Fluss des Qi zu verbessern. Der Qi-Fluss harmonisiert die Organgesundheit, das Immunsystem und das emotionale Wohlbefinden. Yin ist die perfekte Ergänzung zu den energetischen Yang-Übungen.

Wie gesund ist Hot Yoga?

Kenn deine Grenzen – LUVIYO

Körperliche Anstrengung in einem beheizten Raum erhöht die Herzfrequenz, wodurch der Körper härter arbeitet. Die Wärme hilft dem Körper dabei, sich tiefer in die Körperhaltungen hineinzubewegen. Grundsätzlich hilft Hot Yoga Kraft und Flexibilität zu entwickeln und gleichzeitig ein Herz-Kreislauf-Training zu absolvieren.

Dass du beim Hot Yoga Giftstoffe ausschwitzen kannst, ist eher ein Mythos. Während Nieren und Leber für die Entgiftungsarbeit in deinem Körper verantwortlich sind, besteht Schweiß zum größten Teil aus Wasser. Dehydrierung ist deshalb eine der häufigsten Gefahren des Hot Yoga.

Wie jede körperlicher Belastung birgt auch Hot Yoga Verletzungsrisiken. Manche Posen, die uns im „kalten“ Zustand nicht ganz gelingen, fallen uns im beheizten Studio auf einmal leichter. Das liegt daran, dass der natürliche Widerstand unserer Bänder im erwärmten Zustand geringer ist.

Bänder werden normalerweise in eine sachte Dehnung gebracht. Je mehr du sie in gelenklastigen Asanas strapazierst, desto höher ist das Risiko, dass ein Band übermäßig gedehnt wird und deine Gelenke nicht mehr ausreichend gestützt sind. Die Folge sind Überdehnung und im schlimmsten Fall ein Bänderriss. Deshalb ist es wichtig, sich richtig vorzubereiten und ein paar Grundregeln des Hot Yoga zu beachten.

4 Tipps, um Dehydrierung und Verletzungen beim Hot Yoga vorzubeugen

Hydrate, hydrate, hydrate – LUVIYO

Hot Yoga erfordert die richtige Vorbereitung und Ausrüstung, um nicht von der Hitze erschlagen zu werden. Hier sind vier Dinge, die du vor deiner ersten oder nächsten Einheit bedenken solltest:

Tipp #1: Rutschfeste Yogamatte

Beim Hot Yoga ist es wichtig, deine eigene Yogamatte mitzubringen, da du garantiert schwitzen wirst. Mit der rutschfesten LUVIYO Yogamatte sparst du dir außerdem das Handtuch.

Tipp #2: Schweißresistente Kleidung

Zu schwitzen bedeutet auch, dass du die richtige Yogakleidung auswählen solltest. Enganliegende Kleidung und lange Leggins eignen sich, um ein Verrutschen während der Posen zu verhindern.

Tipp #3: Ausreichend trinken

Stell sicher, dass du vor, während und nach der Yoga Einheit genügend Wasser trinkst, damit du nicht dehydrierst. Es ist nicht ratsam, innerhalb von zwei Stunden vor dem Unterricht zu essen. Eine Flüssigkeit mit Elektrolyten wie Kokosnusswasser kann nach dem Unterricht besonders hilfreich und erfrischend sein.

Tipp #4: Bleibe achtsam

Vergleiche dich nicht mit anderen Yogis und reize dein Limit nicht aus. Bleib mit deinem Fokus bei dir und deinem Körper. Wenn es dir zu heiß wird, verlasse für einen Moment das Yogastudio. Sowohl dein Yoga-Lehrer, als auch du selbst, sollten außerdem besonders auf eine korrekte Haltung achten, um Überdehnungen zu vermeiden.

Achtung!

Hot Yoga eignet sich nicht für Schwangere, da es die Körpertemperatur erhöhen kann.

Raus aus der Kälte, rein in die Yogasauna!

Schweißtreibend, dynamisch und intensiv befriedigend. Mit Hot Yoga kannst du durch die verhärteten äußeren Schichten deines Selbst dringen, um frei und ganz und gar du selbst zu sein.

Wenn du Hot Yoga noch nie gemacht hast, raten wir dir, mit Bikram zu starten. Während die Hitze eine zusätzliche Herausforderung darstellt, sind die Posen im Bikram Yoga weniger fortgeschritten als bei anderen Praktiken. Bikram ist quasi der VW Golf unter den Hot Yoga-Kursen. Wenn du jetzt ganz heiß auf eine Runde Hot Yoga bist, such dir ein passendes Yogastudio in deiner Nähe.

...and don’t forget your LUVIYO!