Minimalismus: Mit Yoga zur Zufriedenheit finden

Es kostet uns nichts und spart sogar Zeit, weniger zu besitzen. Warum ist es trotzdem so schwer loszulassen? Wir heben Geburtstags- oder Postkarten auf, kleine Geschenke von Menschen die uns wichtig sind, oder Dinge die uns an besondere Momente erinnern. Und ehe man sich versieht, hat man tausend Dinge, die oft nur herumliegen. 

Selbst wenn alles verstaut ist, herrscht trotzdem nie Ordnung, die Ruhe ausstrahlt. Yoga hat dir bereits gezeigt, wie man im Inneren Ordnung und Ruhe schafft. Doch auch deine Umgebung wirkt auf deine Innere Ruhe. Wir zeigen dir, wie man Inneres und Äußeres in Harmonie und Einklang bringt. Mit unserem kleinen Minimalismus-Guide, kannst du deine Yoga-Skills auch in der Küche, im Kleiderschrank oder in weitern Räumlichkeiten zum Einsatz bringen.

Weniger Dinge, mehr innere Ruhe. |  Bild von @jacquinoelyoga

Was ist Minimalismus überhaupt?

Minimalismus ist die Beschränkung auf das Wesentliche. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen Wort minimus, welches ‘das Geringste’ bedeutet. Minimalismus bezeichnet einen Lebensstil, der übermäßigen Konsum und Besitz von materiellen Dingen ablehnt, um den Fokus auf das zu lenken, was wirklich wichtig ist. Minimalisten empfinden diese Art von Verzicht nicht als Einschränkung, sondern als befreiendes Gefühl, welches ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben ermöglicht

 

Was hat Yoga mit Minimalismus zu tun?

Yoga ist simpel:

  • Du brauchst nur dich und deine Matte
  • Du musst nirgendwo hingehen
  • Du brauchst keine Geräte
  • Alles, was du benötigst, bist du und ein bisschen Platz

Yoga lehrt uns, im Hier und Jetzt zu leben – die beste Voraussetzung, zu einem echten Minimalisten zu werden. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf das lenken kannst, was in diesem Moment wirklich zählt, siehst du leichter was überflüssig ist. 

Viele Dinge die wir besitzen, gehören eigentlich der Vergangenheit oder einer noch nicht verwirklichten Zukunft an. Vielleicht sind es die abgetragenen Schuhe welche dich an schöne Reisen erinnern, oder das Origami-Set, dass du schon immer mal ausprobieren wolltest. Minimalismus bedeutet, diese Dinge loszulassen um vollkommen im Hier und Jetzt anzukommen.

Nur du und die MatteYoga Minimalismus zuhause

Für die Begierdelosigkeit und die Fähigkeit loszulassen, steht eine der 8 Säulen im Yoga, die Aparigraha. Angst bewegt uns dazu, uns festzuklammern. Doch vertrauen wir darauf lockerzulassen, empfinden wir plötzlich ein Gefühl der Freiheit.

In den Yoga Sutras findet man unter den Niyamas (Empfehlungen für den Umgang mit sich selbst) den Begriff Santosa, der für die ‘gelebte Zufriedenheit’ steht. Durch Yoga lernt man das Leben zu bejahen und sich an den Dingen und Menschen zu erfreuen, die man in seinem Leben hat. Minimalismus greift die Idee der Wertschätzung auf und betont, dass weniger Besitztum zu mehr Zufriedenheit führt.

Ein weiteres Niyama ist Sauca, übersetzt mit ‘Sauberkeit’. Sauca kann sich auf den eigenen Körper, aber auch auf die Umgebung beziehen. Wenn dein Zuhause oder Arbeitsplatz sauber und geordnet ist, kann dies auch dein Kopf sein. Nicht selten ist die Ordnung um uns herum ein Spiegelbild unseres Inneren.

 

Unsere 4 Minimalismus-Tipps

1. Starte deine persönliche Minimalismus Challenge


Zuerst solltest du dir die Frage stellen warum du minimalistisch leben möchtest und warum du es bisher noch nicht tust. Überlege wer und was dir in deinem Leben wirklich wichtig ist. Hast du genügend Platz für diese wesentlichen Inhalte deines Lebens? Oder bist du oft mit anderen Dingen beschäftigt, die dich ablenken? 

Du brauchst morgens lang um zu entscheiden was du anziehst, wechselst noch dreimal dein Outfit und hast trotzdem das Gefühl nichts im Schrank zu haben. Das passiert oft, wenn man zu viel Auswahl hat. Genauso überwältigend kann das Gefühl sein, nicht genügend Zeit für Freunde und Familie zu haben, weil man noch hundert Dinge auf der To-Do Liste für dieses Wochenende hat. 

Finde heraus warum du dich nicht auf das Wesentliche konzentrieren kannst und bestimme welche Dinge in den Vorder- und Hintergrund rücken sollen. Auf diese Weise wird es dir leichter fallen, den Minimalismus langfristig umzusetzen

2. Minimalismus im Kleiderschrank – Ausmisten 

Spätestens seit der Marie Kondo Methode ist Ausmisten wieder voll im Trend. Frei nach dem Motto ‘Ich behalte nur das, was mir Freude bringt’, kann man alle Dinge loswerden welche ablenken, statt Erfüllung zu bringen. Hast du im ersten Schritt herausgefunden warum Weniger dein neues Mehr wird, kannst du nun mit dem Ausmisten loslegen.


Video: Richtig aussortieren mit Konmari

Clear your living space to clear your mind.

Je mehr Dinge man besitzt, desto mehr Zeit braucht man um sie zu sortieren und Ordnung zu halten. Am besten fängst du klein an, mit einer Küchenschublade, einem Kleiderschrank oder einem Bücherregal. Nimm dir den ersten Gegenstand und frage dich, ob du ihn benutzt und ob du ihn wirklich liebst. Falls nicht, muss er gehen.

Die minimalistische Lebensweise ist zeiteffizient und dazu noch umweltfreundlich. Damit intakte Dinge nicht einfach im Müll landen, kannst du ungebrauchtes verkaufen, verschenken oder tauschen. Wir finden verschenken eine tolle Lösung, denn so übt man sich gleich in Aparigraha, der Begierdelosigkeit und es macht wirklich Spaß, anderen eine Freude zu machen.

3. Minimalistisch, fair und nachhaltig konsumieren

Minimalismus als Lebensstil, entstand als Antwort auf unseren Konsumwahn. Nach dem Ausmisten ist man oft in Versuchung, den leeren Platz mit neuen Dingen zu füllen. Wir kaufen zu viel, zu oft, zu bedenkenlos. Ist etwas kaputt, ersetzen wir es einfach durch etwas Neues. Wird etwas langweilig, kaufen wir einfach etwas dazu. Doch bringt uns das wirklich langanhaltende Zufriedenheit? Oft ist es nur ein kurzes Hochgefühl, schnell gefolgt von dem ‘Noch-mehr-haben-wollen’. Wir haben Santosa verlernt – die Fähigkeit, Dinge zu schätzen

So schwer es ist sein Konsumverhalten zu ändern, so einfach ist das minimalistische Konzept. Wenn man weniger oft und dafür gewählter kauft, hält die Freude länger an. Dazu kommt der Nachhaltigkeitsaspekt, den wir uns bei LUVIYO sehr zu Herzen nehmen. Deshalb sind unsere ultra-belastbaren Yogamatten, aus umweltfreundlichem Naturkautschuk gefertigt. Dank dem rutschfesten Material, sparst du dir sogar das Handtuch. 

Ahimsa aus den Yoga Sutras, steht für eine gewaltfreie Lebensweise. Diese beinhaltet auch das bewusste Einkaufen von fairen Produkten, angefangen mit der Wahl deiner Lebensmittel bis zu deiner Yogamatte. Wusstest du, dass jeder Einkauf bei LUVIYO Elefanten in Not zugutekommen?

4. Minimalismus im Yoga

Beim Yoga geht es vor allem darum, Ablenkungen loszuwerden. Durch Yoga lernst du Dinge zu vereinfachen um Klarheit zu schaffen. Denn überschüssiger Ballast hält dich davon ab, deinen Geist zur Ruhe zu bringen und dein Herz mit Zufriedenheit zu füllen. 

Ballast kann mental aber auch physisch vorhanden sein. Sicher hast du schon bemerkt, dass du an manchen Orten besser in deinen Flow kommst als an anderen. Nicht selten lässt die Ruhe und Ordnung, die ein Yoga Space ausstrahlt, auch dein Inneres entspannen.

Regelmäßige Achtsamkeitsmeditation ist eine tolle Möglichkeit, Dingen wieder mehr Wertschätzung zu schenken und den Fokus aufs Wesentliche zu trainieren. Das hilft übrigens auch, nicht wieder rückfällig zu werden und in einem Shopping-Rausch zu verfallen.

 

Lebe den Minimalismus

„Achtsamkeit ist der Boden, auf dem Yoga gedeiht.“ Ganesh Mohan  |  Bild von 

@myveryown.journey

 

Mithilfe deiner Yoga-Erfahrung, besitzt du bereits minimalistische Züge. Nun liegt es an dir, das Ganze auch in anderen Lebensbereichen umzusetzen. Am besten legst du gleich los und fängst damit an, eine Liste mit deinen liebsten und essentiellsten Dingen zu erstellen.

And don’t forget your LUVIYO ;)

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✭✭✭✭✭ "Bin sehr zufrieden mit der Yoga Matte. Sie ist wunderschön, in der Waschmaschine waschbar, umweltfreundlich (da biologisch abbaubar) und ich rutsche trotz schwitzigen Händen beim Down Dog nicht mehr. Ich bin verliebt."

Silvia - 28. April 2019